Rasuwa District – Nepalhilfe e.V.
Der Verein hilft Familien im Distrikt Rasuwa in Nepal, hoch im Himalaya an der Grenze zu Tibet. Gegründet wurde er in der Oberlausitz von Frank Schöngart aus Schmölln bei Bischofswerda und weiteren Menschen, die das Land seit Jahren kennen.
Schöngart ist seit mehr als 20 Jahren in der Region unterwegs. Aus Begegnungen auf dem Weg – darunter die Familie Tamang in Sherpagaon im Langtang-Tal – ist eine dauerhafte Hilfe geworden: ein Dach, ein einfaches Gasthaus an der Trekkingroute, Essen, wenn die Ernte nicht reicht.
Der Verein arbeitet vor Ort, nicht aus der Ferne. Er kauft, was gebraucht wird, und bringt es in die Dörfer. Nach der Sturzflut vom August 2026 sind Wege, Brücken und der nächste Markt weg. Dann geht es um Nahrung, um den Winter und um die Zeit, bis das Tal wieder erreichbar ist.
Rasuwa District – Nepalhilfe e.V. ist klein, persönlich und an die Menschen gebunden, die der Verein kennt. Wer mithelfen will, ist willkommen – mit einer Spende, mit Zeit oder auf der nächsten Reise.
Spenden
Ihre Spende kauft Essen für Familien im Langtang-Tal, die seit der Sturzflut vom 26. August 2026 abgeschnitten sind. Straßen und Brücken fehlen, der nächste Markt in Syabrubesi ist zerstört, Reis wächst dort oben nicht. Touristen und damit die Einnahmen bleiben aus.
Das Geld bleibt zweckgebunden. Der Verein kauft vor Ort, was die Dörfer gerade brauchen, und bringt es hinauf.
Keine Verwaltung in Deutschland, keine großen Kampagnen. Was übrig ist, geht in den nächsten Transport.
Für jede Spende gibt es eine Spendenquittung.
Spendenkonto: Rasuwa District – Nepalhilfe e.V.
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Bau Unterkunft
Frank Schöngart hat das Haus über mehrere Aufenthalte von je etwa drei Monaten zu einem einfachen Gasthaus umgebaut. Kein Hotel, sondern eine Unterkunft aus dem, was vor Ort trägt: ein Dach, Schlafplätze, eine Küche, ein Weg für Gäste. Die Einnahmen sollten die Familie tragen.
Kanalisation
Zum Gasthaus in Sherpagaon gehört mehr als ein Dach. Gäste und Familie brauchen Wasser, das wieder wegkommt: Küche, Waschplatz, Toilette. Im Tal gibt es keinen Anschluss. Was nicht gefasst wird, läuft den Hang hinunter. Der Verein baut deshalb eine einfache Kanalisation an der Unterkunft.
Scheißhaus
In Sherpagaon gibt es keinen Anschluss. Wer aufs Klo muss, geht hinters Haus. Der Verein baut deshalb eine feste Toilette an der Unterkunft. Ein kleiner Bau, dicht und einem Ablauf, der nicht in die Quelle läuft. Dach, Tür, ein Sitz, ein Weg, der auch im Winter trägt. Gebaut mit Holz, Stein und Leuten aus dem Tal.
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