Der Verein hilft Familien im Distrikt Rasuwa in Nepal, hoch im Himalaya an der Grenze zu Tibet. Gegründet wurde er 2023 in der Oberlausitz von Menschen, die das Land seit Jahren kennen.
Frank Schöngart, einer der Gründer, ist seit mehr als 30 Jahren in der Region unterwegs. Aus Begegnungen auf dem Weg – darunter im Dorf Sherpa Gaon im Langtang-Tal – ist eine dauerhafte Hilfe geworden: ein Dach, eine Kornmühle, ein Gasthaus an der Trekkingroute, eine Solaranlage, Essen, wenn die Ernte nicht reicht.
Der Verein arbeitet vor Ort, nicht aus der Ferne. Es wird gebaut und beschafft, was gebraucht wird, und bringt es in die Dörfer.
Nach der schweren Sturzflut vom August 2026 sind Strassen Brücken und die angrenzende Stadt Syapru Besi weg. Dadurch ist das gesamte Langtang-Tal von der Aussenwelt abgeschnitten. Jetzt geht es für die Bevölkerung um Nahrung, Elektrizität und medizinische Versorgung, bis das Tal wieder erreichbar ist.
Rasuwa District – Nepalhilfe e.V. ist klein, persönlich und an die Menschen im Langtang-Tal gebunden.
Wer mithelfen will, ist willkommen – mit einer Spende, Hilfe im Verein oder auf der nächsten Reise.
Ihre Spende kauft Baumaterial & Essen für Familien im Langtang-Tal. Seit der Sturzflut bleiben die Touristen und damit die Einnahmen der Einheimischen aus.
Das Geld ist zweckgebunden. Der Verein beschafft lokal Baumaterialien, Lebensmittel und was in den Dörfer gebraucht wird und bringt es vor Ort.
Keine Verwaltung in Deutschland, keine großen Kampagnen. Spenden gehen in den nächsten Transport.
Für jede Spende gibt es eine Spendenquittung.
Spendenkonto: Rasuwa District – Nepalhilfe e.V.
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Bau Unterkunft
Frank Schöngart hat das Haus über mehrere Aufenthalte von je etwa drei Monaten zu einem einfachen Gasthaus umgebaut. Kein Hotel, sondern eine Unterkunft aus dem, was vor Ort trägt: ein Dach, Schlafplätze, eine Küche, ein Weg für Gäste. Die Einnahmen sollten die Familie tragen.
Kanalisation
Zum Gasthaus in Sherpagaon gehört mehr als ein Dach. Gäste und Familie brauchen Wasser, das wieder wegkommt: Küche, Waschplatz, Toilette. Im Tal gibt es keinen Anschluss. Was nicht gefasst wird, läuft den Hang hinunter. Der Verein baut deshalb eine einfache Kanalisation an der Unterkunft.
Scheißhaus
In Sherpagaon gibt es keinen Anschluss. Wer aufs Klo muss, geht hinters Haus. Der Verein baut deshalb eine feste Toilette an der Unterkunft. Ein kleiner Bau, dicht und einem Ablauf, der nicht in die Quelle läuft. Dach, Tür, ein Sitz, ein Weg, der auch im Winter trägt. Gebaut mit Holz, Stein und Leuten aus dem Tal.
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